Hamburg st georg strich

Tagsüber Treffpunkt zum Restaurantbesucher – in der nacht Ort für drogenkriminalität und illegale Prostitution. Anwohner, politiker und Einzelhändler streiten von den Hansaplatz. Wir jawohl uns dazugesetzt und das Brennpunkt beobachtet – diesmal in Nacht.

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Die Illustrationen für diesen artikel wurden by dem HAW-Studenten Yannick außerdem la Pêche angefertigt.

18 bis um 19 Uhr: Eintauchen in eine sonstiges Welt

Das erste, was mir beim Betreten von Hansaplatzes auffällt: Hier treffen verschiedene welten aufeinander. Vor den Bars und restaurant sitzen Gäste in spießiger kleider und nippen bei ihren Teetassen. An der Mitte des Platzes steht eine Gruppe über etwa dreißig Menschen, heruntergekommene Gestalten, alle sichtlich alkoholisiert. Kurz nach meiner kommen laufen zwei uniformierte Polizisten by den Platz, nachname folgt einen Polizeiwagen. Mir setze mich in eine das aufgereihten Tischgarnituren und bestelle einer Tee.

An ns Poller lehnt einen glatzköpfiger Mann bei schwarzem Ralph-Lauren-Pullover. Das trägt einer schwarzen Schnauzbart, der sein Gesicht zusammen ein last überwuchert. Befinde Bier trinkt er ende einer Glasflasche. Neben er steht ein Mann mit Kapuzenjacke, gerötetem gesicht und einer Sporttasche. Einer untersetzte, braunhaarige maam macht ns Gruppe komplett.

Die oma hält eine E-Zigarette in der hand und raucht. Auch die beide Männer möchten einmal ziehen. Lallend erklärt ns Frau, auf welchen Knopf des silbernen, handgroßen Geräts man schlagen muss. Das Mann mit kapuze ist bei der leitung und schafft es nicht, Rauch kommen sie inhalieren. Die Frau erklärt ihm erneut, wie das geräte funktioniert. Beim zweiten Versuch arbeitet es. Er zieht und zieht – nicht als an einer Zigarette, sondern zusammen an ns Bong.

Die Rothaarige

Vom Steindamm kommend, betritt eine Frau den Platz. Deine krausen, roten locken stehen bei alle Richtungen abdominal muscle und lassen ihr Kopf unnatürlich groß wirken. Eine rote Schleife bändigt deine Haarpracht. Sie erinnert stark in die Verpackung einer Weihnachtsgeschenks. Ns Frau trägt einer pinkfarbenes Top, hüpft oben und ab, tanzt.

Plötzlich start sie, über einer person zur nächsten zu rennen. Sie umarmt jeden und unterhält wir lautstark. Ich kann sein selbst das ende einer Entfernung von 40 Metern an dem geldstrafe gefüllten Platz ihre kreischende stimme hören. Konstante zerrt irgendjemand in ihrer Jacke, doch sie springt immer anderer los, anzeigen um einen flackern zurückzuflitzen – zusammen ein roter Flummi.

Eine gruppe betritt ns Platz, alle sehen sie sehr nach Touristen aus. Sie bestaunen den imposanten Hansabrunnen und die umliegende Architektur – und wirken völlig fehl bei der Platz.

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19 bis zu 20 Uhr: Polizei, polizei und noch mehr Polizei

Vor von Restaurant, an dem mir sitze, Überreste eine mager 50 Jahre alte Frau stehen. Sie hat kurze, dunkelrote Haare und trägt ns Sonnenhut. In der rechten hand hält sie eine durchsichtige Tüte, in der drei 0,5-Liter-Bierdosen liegen. Über mir öffnet ns Mann seine Balkontür, aussehen hinunter, die beide unterhalten sich.

Hinter das Dame taucht ein weiterer ein Polizeiwagen auf – das umrundet den Hansaplatz in dem Schritttempo. Mittlerweile ist das kalt geworden, immer mehr Menschen ruhestand den Platz. Ein weiterer rollt ein Polizeiwagen heran. Das bleibt bei der Durchgang zu Steindamm stehen. Ein beamter steigt ende und zündet sich eine Kippe an. Nachdem er aufgeraucht hat, zunahme er anderer ein. Betrachten die nächste halbe stunde bleibt befinde Wagen in der kante stehen. Immer anderer laufen Personen kommen sie ihm herüber, gucken durch das Fahrerfenster und sprechen mit dem Polizisten.

Schon wieder! ein weiterer Polizeiwagen taucht auf. Das muss schon der fünfte sein. Das umrundet ns Platz und verschwindet. Dann ist sogar die Rothaarige sonstiges da. Sie hat nun einer Freundin dabei, einer schwarzhaarige maam mit Sonnenbrille. Beide sind sichtlich betrunken, pflegen schwarze Mischgetränk-Dosen in der Hand. Ns Freundin das Rothaarigen spielt über ihr handy, mobiltelefon Musik ab. Beide tanzen und sprechen Männer an.

Die Gruppe, ns sich die E-Zigarette gemeinsames hat, verfügen über sich mittlerweile aufgelöst. Nur der mann mit ns Kapuzenjacke und ns Sporttasche ist geblieben. Schnell gesellt sich einen Fremder zu ihm.

Ein Drogendeal?

Die Schwarzhaarige geht mit ns Mann in eine Seitenstraße, die von meinem Platz ende gut einzusehen ist. Die beide unterhalten sich. Sie scheint ihm geld zu geben, nachher legt das ihr etwas bei die offene Hand. Vielleicht es Drogen.

Kurz bevor 20 sehen fährt ns weißer Transporter langsam von den Platz. Auf dem Blech ist das Logo das Caritas zu erkennen. In roten Lettern steht „Krankenmobil“ in dem auto geschrieben, an schwarzen Lettern „Ambulante medizinisch Versorgung für Obdachlose“.

– beobachtet von lukas Gebhard

20 bis um 21 Uhr: ns Nacht beginnt

„Hau‘ dem halt mal in die Fresse!“ bergwerk Schicht am Hansaplatz beginnt mit einem Aufreger. Gerade nur erst bekam ich ich neben Lukas vor das café XIV heilige gesetzt. Ns Rothaarige – sichtlich besoffen – rangelt mit ihr schwarzhaarigen Freundin. Durfte Prostituierte sein, denken ich.

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Die Ereignisse überschlagen sich. Ns Schwarzhaarige sitzt nun oben dem Schoß eines Mannes, südländisch, schwarz Jacke, Jogginghose und Kapuze. Das lehnt in einem Fahrradständer. Die beiden küssen sich, sind eng umschlungen. Uns vernehmen Geschrei, Gepöbel – gerne unter der Gürtellinie. Das Alkoholpegel am Hansaplatz steigt.

Eine vierköpfige gruppe erscheint. Alle sehen sie aus, wie säßen sie den Tag von im Hörsaal bei der Universität. „Wo lang?“, anfragen einer. „Da lang!“, der andere. Die „Studenten“ bewegung sich nach links, vorbei am Kiosk und in Richtung Steindamm. Sie scheinen nicht bleiben kommen sie wollen.

„Was komm schon mit dir, was willst sie denn?“ ns Duo, ns mir schon die tolle Begrüßung auf dem Hansaplatz bereitet hatte, meldet sich zurück. „Asra! Komm mal zu mir!“ Pinkfarbenes top mit roter Schleife an den Haaren verfolgung helles top mit Kurven und schwarze farbe Haaren. Sie gyeongju links in unserem tisch vorbei und verschwinden in einer Gasse, das Geschrei ist groß.

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Der dürre Bieröffner

Es ist halb neun – abbildung des nächsten Protagonisten des Abends: schwarz Haut, schmale Gestalt. Ein laut Ploppen. Das Typ hat jedoch tatsächlich seine Zähne zusammen Bieröffner benutzt. Das trägt ein T-Shirt, oben dem „Germany“ geschrieben steht – es hängt in seinem dürren Körper wie an ein Besenstiel. Drei Männer umarmen ihn und stück ihm eine Jacke über.

Hinter kommen sie Dürren fällt mir ns junger mann auf. Das trägt einer schwarzen Pullover und gräbt seine händen tief in die Hosentaschen seine hellen, gebleichten Jeans. Seelenruhig ich bin beigetreten er oben der Stelle, schaut an alle Richtungen, redet mit niemandem. Einer Drogendealer?

Ein ziemlich dhlerpresser Mann mit Glatze taucht an und nippt an seinem Bier. „Support Right jetzt Harbor City“ steht in dem rücken seines Kurzarm-Shirts. Frieren ist für ihn wohl ns Fremdwort – auch in knapp von zehn Grad.

Der Kapuzenpulli an den Pollern verfügen über mittlerweile einer neuen Gesprächspartner gefunden. Er scheint eine Institution in Hansaplatz kommen sie sein. Wunderschönen seit 18 ansehen ist er vor Ort – mit sicher wechselnder Gesellschaft.

Menschen, das aussehen, als wären sie gerade das ende dem anstrengung gekommen, ermöglichen sich immer anzeigen so kurz zusammen möglich blicken. Ein Geschäftsmann, bepackt mit Aktentasche, Rollkoffer und Rucksack, sprintet einmal quer von den Platz. Der Typ mit der gebleichten blue jeans lungert immer noch in derselben arbeit herum. Um zu ersten Mal ich denke es wäre er seine Mund an und unterhält sich.

21 bis zu 22 Uhr: das pinke Feuerzeug

Plötzlich erhellen unzählige Scheinwerfer ns Hansaplatz und erzeugen einer Atmosphäre wie bei ein Fußballspiel in Flutlicht. Auch der hohe Alkoholkonsum erinnert in ein Fußballstadion, allerdings besteht dieser Platz ende Asphalt und start wird nicht mit Bällen, jedoch mit Kippenschachteln und Bierdeckeln.

Nachdem wir – die Streber mit den Blöcken und Stiften – nun drei Stunden lang ignoriert worden sind, spricht uns endgültig jemand an: ns dürre schwarz mit dem „Germany“-T-Shirt kommt an unseren Tisch. In seinem Mundwinkel hängt eine Kippe. Er hat es auf mein pinkes milderen abgesehen. Ich versuche vergeblich, ihm die Zigarette anzuzünden, bis mich mein Tischnachbar genervt anschnauzt: „Gib ihm doch einfach das Feuer, Diggah!“ schon hat ns Dürre das sich geschnappt. „Change, change!“, anrufe er, three mir ns billiges Plastikfeuerzeug oben den tisch und steckt mein pinkes Premium-Gerät ein. Das verschwindet.

Die Verfolgung

Nach kurzem widerwillig nehme ich die verfolgten auf. Als ich gerade aufgeben will, entdecke mir ihn hinter kommen sie Brunnen. „Kannst sie mir nichts mein milderen wiedergeben?“, sage mich und halte ihm Plastikding darunter die Nase. Ich muss mich zu ihm herunterbücken. Mit erhobenen arm torkelt er auf mich zu, ich weiche ns Schritt zurück. Mir versuche, seinen aussicht einzufangen, doch ich sehe keine Pupillen, zeigen weiß. Das beginnt, teil Unverständliches zu summen. Dabei fällt ihm das Kippe das ende dem Mund.

„Somalia, Somalia, Somalia!“. Ich drehe mich um. Ns Fremder lacht ich schallend das ende und weist mich da oben hin, wo der Dürre herkommt. Auch die junge oma und ns junge Mann in Brunnen lachen von mich. Mich drehe peinlich ab.

Der Hansaplatz wirkt bald wie ausgestorben, es passiert zeigen noch wenig. Uns beschließen, uns oben den Heimweg kommen sie machen. Innerhalb letzten moment sehen wir noch einmal das „Germany“-Shirt. Ich versuche einen letztes mal mein Glück, schließlich habe ich das feuer erst gestern gekauft. Gut stelle mir mich schlauer an: „Sorry, perform you still have my lighter?“

„Lighter!“, antwortet der Dürre und zieht habe nicht Umschweife bergwerk pinkes Feuerzeug das ende der Jackentasche. Ich tun können seine Pupillen anderer sehen. „Have a great night“, sage ich um zu Abschied. Das hebt mit ein freundlichen Lächeln die Hand.

– wurde beobachtet von tobias Bug

Wer hat wann beobachtet?

Jana Trietsch und Sophie Schreiber waren an einem mittwoch zwischen 15 und 18 uhr auf zum Hansaplatz. Entstand sind in die Beobachtungen am Tag. Nachts von sich lukas Gebhard (18 bis um 20 Uhr) und tobias Bug (20 bis 22 Uhr) in einem Montag einer Schicht geteilt.

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Hintergrund

Prostitution, Alkoholismus, Drogenmissbrauch – ns Hansaplatz ist einen Hamburger Brennpunkt. Momentan sorgt ein geplantes Alkoholverbot für Aufsehen. Markus Schreiber (SPD) forderte das Umsetzung von schon 2015 geplant Maßnahmen, um herum der steigenden kriminalität entgegenzuwirken. Demnach dürften Kioske nach 18 Uhr kein Alkohol als verkaufen. Auch das Verbot über Glasflachen oben dem Hansaplatz unterstützt der Bürgerschaftsabgeordnete. Zusätzlich ich muss „Trinkerräume“ in der Nähe des Platzes angelegt werden. (nvp)

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Correctiv.org wollen mit zum Projekt „Wem gehört Hamburg“ ns Wohnungsmarkt in der Hansestadt transparenter machen. Dafür verlangen das Recherchenetzwerk dein Hilfe. Erfahre mehr! lucidrhythms.com unterstützt Correctiv.org und gemeldet über Leerstand, Mietwucher und verrückte Wohnformen.